Auf der Spur des Guten: Mallorca – Sonne – Olivenöl – Wein und gutes Essen

Richard Kägi Soley 0 Kommentare

Noch vor 15 Jahren hätte sich kaum ein Feinschmecker auf die bekannteste Baleareninsel verirrt. Doch da hat sich Grosses getan in der Zwischenzeit.

Vor allem die mallorquinischen Weine haben sich ihren festen Platz in der spanischen Weinwelt erobert, nur die sehr kleine Produktion der teilweise hervorragenden Gewächse verhindern eine noch grössere Beliebtheit und Erhältlichkeit. Die Weine von Es Fangar zum Beispiel, zeigen auf wunderbare Weise, was grosses Engagement, Professionalität und Respekt für Traditionen möglich machen auf der Sonneninsel. Es Fangar ist eine der grössten privaten Fincas in Mallorca, neben der Weinproduktion wird auch ein eigenes Dressur-Gestüt unterhalten und neben Besichtigungen und Wein-Tastings können einige der wunderschön renovierten Villen auf dem Grundstück auch für Ferien gemietet werden, inkl. eigener Yacht (Buchung in den Globus Reisen Lounges).

Gerade neben Es Fangar wachsen die Olivenhaine von Aubocassa, das Extra Virgen ÖL von hier ist regelmässig bei den Besten der Welt zu finden, natürlich auch – wie der berühmte Rosé Wein von Es Fangar, in der delicatessa im Globus. Die beste Auswahl an Weinen aus Mallorca in der Schweiz finden Sie übrigens hier: Mavino

Da ich gerne die ausgetretenen touristischen Pfade meide, reiste ich von Es Fangar weiter nach Nordosten, in das Hotel Can Simoneta, das mir die Olivenöl-Produzentin von Aubocassa empfahl, (Buchung in den Globus Reisen Lounges). Ein traumhaft schöner Ort, es hat Golfplätze unmittelbar in der Nähe, von Yoga über Wassersport bis zu Reiten wird alles geboten, vor allem eine wunderbare Aussicht auf das Meer.

Geniessen Sie die atemberaubende Aussicht im Hotel Can Simoneta

Geniessen Sie die atemberaubende Aussicht im Hotel Can Simoneta

 

Die für mich zurzeit beste kulinarische Adresse auf Mallorca ist Macarena de Castro’s Restaurant Jardin, in Porto Alcudia. Was die junge, sympathische Köchin aus den besten Produkten der Saison zaubert, ist auf der Insel unerreicht. Tolle Weinkarte, unbedingt reservieren!

Besonders angetan hat es mir das Tramuntana-Gebirge im Norden der Insel, wie eine Barriere versperrt sie den Weg zum Meer, doch hat man sie einmal überwunden, wird man mit traumhaften Aus- und Einblicken entlang der schroffen Küste belohnt. Immer wieder öffnen sich Buchten zu kleinen Ortschaften, entweder unten am türkisfarbenen Meer oder auf den schroffen Felsen darüber sitzend.

Die Aussichten im Tramuntana-Gebirge sind traumhaft

Die Aussichten im Tramuntana-Gebirge sind traumhaft

 

Nach Porto Soler gelangt man mit einem pittoresken Bähnlein von Palma aus, oder Sie mieten sich ein Auto und halten dort an, wo der Hunger Sie gerade hinführt. Am Rande des Städtchens Inca, in Mancor de la Vall, finden sie das kleine Restaurant von Maria Salinas. Sie hat nur eine Facebook-Seite, aber dafür das sympathischste Lächeln von ganz Spanien und was sie kocht, ist zum Niederknien gut. Dann auf dem Weg zurück nach Palma, auf einer der schönsten Aussichts-Terrassen der Insel, auch zum Übernachten wunderbar: Belmond La Residencia Mallorca.

Die Terrasse des Belmond La Residencia Mallorca

Die Terrasse des Belmond La Residencia Mallorca

 

Etwas ausserhalb der Hauptstadt in Port d’Andratx, ass ich hervorragend im Oliu, eine moderne, doch einfache, mediterrane Küche. Dort auch sehr populär – und etwas touristisch, aber gut – sind das Miramar, sowie das Rocamar, für SeafoodTapas und für Fleischgerichte vom Grill das Can Pep.

Geniessen Sie den wundervollen Sonnenuntergang in Port d’Andratx

Geniessen Sie den wundervollen Sonnenuntergang in Port d’Andratx

Lassen Sie sich von den Spezialitäten auf Mallorca verzaubern

Lassen Sie sich von den Spezialitäten auf Mallorca verzaubern

 

In Palma selbst war ich von folgenden Lokalen begeistert: Emilio Innobar, spanisch-japanische Fusionsküche. Japanisch geht’s auch beim Yosushi zu, versteckt im Mercat Olivar, dem schönen Food-markt im Zentrum. Dort hat es auch eine trendige Austern-Bar, am besten am Vormittag mit einem Glas Weisswein! Für Tapas, am besten hat mir das TAST gefallen. Riesenauswahl, es geht schnell, man isst zuviel, weil es so fein ist und das zu sehr fairen Preisen. Ein Klassiker ist das Casa Maruka, traditionelle Gerichte auf höchstem Niveau, einfach und gut. Wer es gern sehr modern und mit asiatischem Einschlag hat, der geht zu Superstar-Koch Tomeu Marti, das kulinarische Feuerwerk dort wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben.

Richard Kägi

Richard Kägi

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