Tokyo – Kyoto in Japan, 2 Hauptstädte voller Kontraste

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Als Land der Gegensätze, zwischen Moderne und Tradition, bietet Japan alles, um seine Besucher zu bezirzen.

Der Name Kyoto, die frühere Hauptstadt von Japan, bedeutet “die Hauptstadt”. Das war sie auch bis 1600, als sie die Stellung des politischen Landeskerns zu Gunsten von Edo verlor. Kyoto blieb jedoch Japans kaiserliche Hauptstadt. Bis zum Jahre 1868, als die Residenz des Kaisers nach Edo transferiert wurde, da die Meijis zurück an die Macht kamen und der Shogun Tokugawa diese zugunsten des Kaisers verlor. Nachdem Edo zu Tokyo umbenannt wurde (was soviel wie “Hauptstadt des Osten” bedeutet), wurde Kyoto einige Zeit als Saikyo (“Hauptstadt des Westen “) bekannt.

Von den Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs verschont, entging Kyoto knapp der atomaren Zerstörung, obwohl die Stadt ganz oben auf der Liste des amerikanischen Ausschusses der zu vernichtenden Zielen stand. Auf der Insel Honshu im Kansaigebiet gelegen, in der Nähe von Städten wie Osaka und Kobe, ist Kyoto heute eine Stadt von etwa 1,8 Millionen Einwohnern, die zwischen Bergen sowie, im Osten, dem Biwasee liegt. Mit mehr als 2000 Tempeln, Gärten, Palästen, Brücken und Schreinen, ist Kyoto eindeutig die kulturelle Hauptstadt Japans.

Ihre wichtigsten Tempel, welche alle in die Liste des Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden, sind Kiyomizu, ein Gebäude, das an einem Berghang und auf Stelzen gebaut wurde, Kinkakuji, der goldene Pavillon, und Ryoan-ji, zweifelsohne der berühmteste Zen-Garten der Welt.

Der Kinkakuji Tempel etwas ausserhalb der Stadt

Der Kinkakuji Tempel etwas ausserhalb der Stadt

 

Mit seinen engen Gassen, seinen Holzhäusern und seinen Geishas (die Maikos, in Kyoto), ist das Gionviertel sicher das hübscheste der Stadt. Gegen Abend verlassen die Geishas ihre Okiyas um sich in Teestuben zu begeben, wo sie sorgfältig ausgewählten Kunden ihre Shamisen-, Tanz- und Gesangskünste darbieten.

Kyoto by Night

Kyoto by Night

Auch bei Nacht ein wundervolles Quartier : Gion in Kyoto

Auch bei Nacht ein wundervolles Quartier : Gion in Kyoto

 

Etwa 45 Minuten von Kyoto mit dem Zug entfernt liegt Nara, früher die erste feste Hauptstadt von Japan (von 710 bis1180). Ihr Name bedeutet “Hauptstadt des Süden”. Die kleine Stadt von 360 000 Einwohnern hat wunderschöne Gärten, viele Pagoden und Seen, und ist vor allem wegen dem Todai-ji, mit seiner grossen Holzstruktur berühmt: der grösste Tempel der Welt.

Der wundervolle Todai-ji Tempel in Nara

Der wundervolle Todai-ji Tempel in Nara

 

500 Kilometer nördlich liegt Tokyo mit seinen 35 Millionen Einwohnern – die grösste Metropole der Welt. Es ist eine moderne Stadt, die nicht eine, sondern eine Vielzahl von Stadtzentren zählt, jedes mit eigenen Besonderheiten, Sehenswürdigkeiten, Architektur und Bevölkerung. Von seinen bekanntesten Vierteln sei speziell Ginza erwähnt, mit vielen Luxus-Boutiquen, sowie der Tsukiji Markt – der weltgrösste Fischmarkt, der fast 16 Fussballfelder umfassen könnte. Wenn man sich genügend früh dorthin begibt, kann man die öffentliche Versteigerung von rotem Thunfisch miterleben.

Weiter nördlich liegt Shibuya mit ihren “crossings roads“, vor allem wegen den allgegenwärtigen Neonleuchten berühmt: es ist das “Mekka” der Avantgarde-Mode.

Noch weiter im Norden von Shibuya liegt Harajuku, wo sich Manga-Fans am liebsten treffen. Von kleinen 2 bis 3 stöckigen Gebäuden und engen Gassen umgeben, erinnert uns Harajuku etwas an Londons Notting Hill. Jeden Sonntagmorgen strömen Hunderte von Jugendlichen hierher, alle als ihre Lieblings-Manga-Helden verkleidet.

Es geht noch weiter nördlich: wir sind jetzt in Shinjuku und seinem Rathaus, eine Nachbildung der Pariser Notre-Dame Kathedrale, womit das Quartier klar hervorsticht. Einerseits hoch modern wegen seinen vielen Wolkenkratzern, ist Shinjuku ebenfalls für sein “night life” bekannt, im südlichen Teil der Stadt, wo unzählige Bars, Restaurants und Karaokeclubs auf Besucher warten.

Shinjuku by night

Shinjuku by night

 

Tokyo hat jedoch noch etliche andere Viertel: Ueno mit seinen Museen, Parks und dem atypischem Markt, Akihabara, die Elektronikstadt, oder Asakusa mit dem gleichnamigen Tempel, wodurch es das wichtigste Stadtteil wurde. Der Kaiserpalast kann leider nicht besucht werden – nur die Stadtmauern und die Gärten sind der Öffentlichkeit zugänglich.

Erwähnen wir noch kurz die japanische Küche, welche im Laufe der Jahre nicht nur eine reine Ernährungsart, sondern eine weltumfassende Institution geworden ist. Obwohl heute Sushi, Sashimi und andere Shirashis jedem bekannt sind, hat die japanische Küche viel mehr zu bieten dank ihren unglaublichen Gerichten und Spezialitäten, meistens in abwechslungsreichen Geschmacksrichtungen und Präsentationen dargeboten, die auch den anspruchsvollsten Gaumen zu verführen und zu begeistern vermögen.

Es wird oft erzählt, dass, wenn Japan ein Drache wäre, sein Kopf in Tokyo, sein Herz in Kyoto, und sein Bauch in Osaka wäre!

Tokyo und Kyoto stehen ebenfalls auf dem Programm unseres einzigartigen Angebots „Around the World – Weltreise im eigenen Jet. Weitere Informationen zu diesen aussergewöhnliche Reisen finden Sie auf unserer Website sowie im Blogbeitrag: “Weltreise – Im eigenen Jet in 24 Tagen rund um die Welt“

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