Meeting mit den Mantas auf den Malediven

Carmen D'Amico Soley 0 Kommentare

Vor ca. 20 Jahren bin ich das erste Mal auf die Malediven geflogen. Damals war ich noch keine Taucherin, hatte eigentlich auch nie vor eine zu werden. Was ich in meinem Urlaub bis heute noch immer nicht missen möchte, ist ein weisser, feinsandiger Strand, perfekter Service, viel Privatsphäre, an keine Zeiten gebunden sein und eine ausgezeichnete Küche. Dies alles finde ich unter anderem auf den Malediven. Für mich die weltweit schönsten Strände!

Nach unzähligen Malediven Ferien auf immer wieder verschiedenen Inseln entschieden wir uns im 2004 auf Soneva Fushi Urlaub zu machen. Da wir vor hatten 2 Wochen auf Soneva Fushi zu verbringen entschied ich mich kurzfristig einen privaten PADI Tauchkurs zu buchen. Dieser dauert in der Regel vier Tage und beinhaltet viel Theorie aber natürlich sind auch einige Tauchgänge inklusive.

Nachdem ich alles über die Theorie gelernt hatte und nun unter anderem wusste, wie ich mit dem Atemregler umgehen soll oder wie ich die Regulierung der Tauchtiefe mit der Tarierweste ausgleichen kann, ging mit meinem Tauchlehrer Sebastian in die Tiefen des Meeres.

Wundervolle Aussicht auf Soneva Fushi

Wundervolle Aussicht auf Soneva Fushi

 

Ich werde nie mehr vergessen, wie es war, als ich zum allerersten Mal vom Strand ins Wasser lief, es immer tiefer wurde, bis ich ganz vom Wasser umhüllt war. Und plötzlich öffnete sich vor mir eine Welt, die ich bis anhin nur aus Fernsehberichten, Fotos oder Erzählungen meiner Freunde kannte. Ich war so fasziniert, dass ich im ersten Moment alles vergass was ich gelernt hatte. Aber zum Glück war ja Sebastian mit dabei welcher mich dann per Körperund Zeichensprache daran erinnerte, Druckausgleich zu machen… Meine erste Erfahrung am Hausriff der Insel war unbeschreiblich schön und es war unglaublich, was sich in dieser Welt abspielte..

Ich sah überall „Nemos“ oder erinnerte mich an „Arielle die Meerjungfrau“ und genoss es, Gast in dieser mir noch neuen Welt zu sein. Während den nächsten Tauchgängen lernte dann auch ich, mich zu entspannen, zu geniessen und vor Aufregung nicht so viel Luft einzuatmen, damit der Tauchgang auch immer länger andauerte.

Nemo versteckt sich gerne in einer Anemone

Nemo versteckt sich gerne in einer Anemone

Entdecken Sie die farbenfrohe Unterwasserwelt der Malediven

Entdecken Sie die farbenfrohe Unterwasserwelt der Malediven

 

So kam es dann auch, dass Sebastian mir mitteilte, dass wir bald zum Manta Point hinausfahren können. Was dies bedeute, fragte ich? Er antwortete mir, dass dies ein Ort sei, wo die Chance Mantas zu sehen sehr gross sei.

Als ich am nächsten Tag mit meinem Tauchlehrer und der Bootscrew hinaus aufs offene Meer fuhr, war ich schon ein bisschen aufgeregt. Waren denn diese grossen Tiere nicht gefährlich? Würden wir die Mantas auch wirklich antreffen? Ich wusste ja von meinen zahlreichen Safaris in Afrika, dass auch die Unterwasserwelt kein Zoo ist, wo man die Tiere mit 100% Garantie sehen kann. Nun ja, ich war gespannt auf was mich in der Tiefe erwarten würde. Und meine Damen und Herren, ich sage Ihnen.. bis heute, ist das einer der bewegendsten Momente, die ich mit Tieren erleben durfte.

Nachdem wir den Manta Point erreicht hatten und vom Boot aus ins Wasser plumpsten, gingen wir auf ca. 18 Meter runter. Kein Riff weit und breit, nichts woran man sich halten konnte. Meine einzige Sicherheit war mein Tauchlehrer. Er teilte mir per Zeichensprache mit, dass wir nun hier warten würden und ich versuchen solle zu „schweben“. Ich war so mit tarieren (Ausgleich von Auf- und Abstieg) beschäftigt: Mal rauf, mal runter, nur schweben wollte ich nicht. Plötzlich zupfte Sebastian an meinem Tauchanzug und deutete mit seinem ausgestreckten Arm und Finger in eine Richtung. Ich kniff meine Augen zusammen, konnte jedoch nichts erkennen, schaute ihn an und zuckte mit den Schultern. Was genau sollte ich denn sehen? Als ich jedoch genauer hinschaute, entdeckte ich sie: mit einem eleganten „Flügelschlag“ kamen rund ein Dutzend Mantas direkt auf uns zu. Immer näher mit einer Spannweite von ca. 3-5 Meter! Stellen Sie sich das einmal vor! Kurz vor unseren Körper drehten sie ab, machten Kapriolen kamen wieder auf uns zu. Durch ihre breite Mundöffnung konnten wir direkt in ihr Innerstes schauen! Ich war überwältigt! Ja, tauchen war also wirklich etwas Einmaliges und ich wollte es nie mehr missen! Obwohl dieses Schauspiel „nur“ ca. 15 Minuten lang dauerte, werde ich mein Meeting mit den Mantas nie mehr vergessen!

Elegant und imposant: der Manta Rochen

Elegant und imposant: der Manta Rochen

 

Möchten auch Sie einmal mit den schwebenden Mantas tauchen? Auf den Malediven haben Sie die Chance die sanften Riesen zu beobachten. Auf unserer Website finden Sie alle unsere Malediven Angebote. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unseren Globus Reisen Lounges und finden so die perfekte Insel für Sie.

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