Hotel Louis C. Jacob Hamburg- ein Genuss für alle Sinne

Emanuele Pierro Cruises 0 Kommentare

Gleich muss sie auftauchen. Übersehen werde ich die 345 Meter lange und 15 Decks hohe Lady nicht. Dafür habe ich heute Abend den schönsten Logenplatz Hamburgs mit der besten Aussicht auf die „Queen Mary 2“ ergattert: die Lindenterrasse des Hotel Louis C. Jacob in Hamburg.

Dort wo Hamburg am hanseatischsten ist, an der Prachtmeile Elbchaussee, liegt das seit Generationen gewachsene Traditionshaus. Ein Weinrestaurant aus dem Jahr 1791 war der Grundstock, heute ist das Louis C. Jacob ein Luxushotel mit 85 Zimmern und Suiten mit zeitloser Eleganz und zurückhaltendem Design. Oder, wie es Direktor Jost Deitmar ausdrückt: „Ein Hotel für Menschen, die eigentlich keine Hotels mögen.“ Eben solche Menschen wie ich steigen besonders gern hier ab, da sich im Jacob persönliche Gastfreundschaft und ein Rückzugsort im Grünen mit wunderschönem Elbblick vereinen.

Der Eingang zum Hotel.

Der Eingang zum Hotel.

Der Blumenstrauss in der Wohnhalle.

Der Blumenstrauss in der Wohnhalle.

Doch zurück auf die Lindenterrasse: Hamburgs Einwohner stehen jedes Mal Kopf, wenn der Luxusliner der britischen Traditionsreederei Cunard Line zu Gast ist. Beim Auslaufen wirft die Queen Mary stets noch einen „Schulterblick“ auf die Lindenterrasse des Jacob und wird von den Jacob-Mitarbeitern und Gästen gebührend zurückgegrüßt mit Bettlaken, Kanonendonner und britischen Klassikern. Dieses Mal bin ich dabei und stehe in der ersten Reihe. Als das majestätische Schiff auftaucht, ist die Stimmung mehr als ausgelassen. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst tun soll: begeistert mitsingen, das Winketuch schwenken oder fotografieren…

Mit den Bettlacken wird gewinkt.

Mit den Bettlacken wird gewinkt.

Die Terasse mit Blick auf die Queen Mary.

Die Terasse mit Blick auf die Queen Mary.

Nach dieser Aufregung muss ich mich erst einmal stärken – wie gut, dass ich einen Tisch in dem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Jacobs Restaurant reserviert habe. Hier kocht seit fast siebzehn Jahren der gebürtige Mannheimer Thomas Martin mit großer Präzision und einem starken Gespür dafür, die klassisch französische Küche mit regionalen Produkten zeitgemäß neu zu interpretieren.

Im Anschluss sinke ich in die weichen Kissen meiner Junior-Suite. 85 Zimmerunikate vereint das privat geführte Hotel, das seit 2002 zu den „Leading-Hotels“ zählt. Wunderschöne Garten- und Elbblickzimmer stehen den Gästen zur Verfügung. Meine Suite befindet sich im neuen Hoteltrakt auf der Landseite mit wunderschönem Blick auf den Innengarten. Aus meinem hanseatisch-modernen Maisonette- Appartement möchte ich am liebsten nicht mehr raus. Na gut, für das Frühstück am nächsten Morgen schon.

Der Wohnraum einer Suite.

Der Wohnraum einer Suite.

Dein Zimmer mit Hafenblick.

Dein Zimmer mit Hafenblick.

Elbzimmer

Elbzimmer

Das Biedermeierzimmer.

Das Biedermeierzimmer.

Im Jacob gibt es viele Lieblingsorte zu entdecken: den historischen Eiskeller mit seinem urigen Kuppelgewölbe, Jacobs Restaurant mit seinen großen Kronleuchtern und restaurierten Wandmalereien oder die über 500 originalen Kunstwerke, die überall im Haus zu finden sind. Mein Lieblingsplatz ist und bleibt aber die Lindenterrasse. Nirgendwo sonst kann man so feierlich und auf Augenhöhe der Queen begegnen…

Das Jacobs Restaurant.

Das Jacobs Restaurant.

Der Eiskeller.

Der Eiskeller.

Die Lindenterrasse bei Tag.

Die Lindenterrasse bei Tag.

Ein Gericht auf der Terrasse.

Ein Gericht auf der Terrasse.

Die Bar bei Nacht.

Die Bar bei Nacht.

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